Gesundheits‐ und Bildungsprojekt in Podor, Senegal:

Maa Feew

Ansprechpartner:

 

Projektleitung:
Dr. Mariame Sow

Verschiffung des Krankenwagens:
Götz Hoffmann

Bookfeeding Project Senegal:
Carolin von Janowski

Das Projekt Maa Feew, das in Foulani “Alles wird gut” bedeutet, wird in Podor durchgeführt, einer Stadt im Norden Senegals in der Region von Saint‐ Louis, 400 km von Dakar entfernt. Es hat 3 Teile:

 

  1. Unterstützung der Geburtstation durch Material und Erfahrungsaustausch

  2.  Bau von Schultoiletten

  3. Bau einer Schulbücherei

Update Juni 2020:

 

Im Juni 2020 erreichte der gespendete Krankenwagen Dakar und wurde sehr feierlich an den senegalesischen Verein Maa Feew übergeben.
 
Das Fernsehen, Zeitungen und Radio berichteten über die Übergabe des Krankenwagens. Etwa 70 Frauen werden pro Monat in das Krankenhaus von Podor nach Dakar überwiesen.  Wir hoffen, dass der Krankenwagen zur Rettung zur Verbesserung der Gesundheit und auch Lebensrettung dieser schwangeren Frauen in Senegal beitragen kann.
 
Wir bedanken uns herzlich beim ASB Hessen, unseren ehrenamtlichen Helfern und  Partnern für die Unterstützung.

Gesundheit

 

In Podor wird weibliche Genitalverstümmlung, Frühverheiratung und Zwangsverheiratung praktiziert. Dadurch gibt es bei Geburten viele gesundheitliche Komplikationen, die für viele Frauen aus Podor oft
tödlich enden.

Damit Senegal auch bis 2030 die Ziele nachhaltiger Entwicklung erreichen kann, wurden ausgewählte Frauen, sogenannte Badianu‐Gokhs (Gesundheitslotsen) ausgebildet, die Frauen von der Schwangerschaft bis zur Geburt begleiten.

Mit unserem Projekt wollen wir die Badianu‐Gokh stärken, damit sie FGM betroffene schwangere Frauen noch besser über Geschlechtskrankheiten
und Infektionen wie z.B. Fistule oder Inkontinenz beraten und über Behandlungsmöglichkeiten informieren können.

Hygiene

 

Damit alle in Podor während der Schulzeit zur Toilette gehen können, besonders Mädchen und Frauen, werden dringend neue Toiletten benötigt.

Viele Mädchen bleiben während ihrer Menstruation zu Hause und verpassen somit pro Monat bis zu 10 Tage Unterricht. Dies führt dazu, dass ihre Chancengleichheit auf Bildung nicht gewährleistet wird. Die Abwesenheit von Toiletten führt daher zu einer gender‐basierten Diskriminierung.

Desweiteren werden Hygieneschulungen durchgeführt und Kommitees innerhalb der Schule gebildet, die für die Sauberkeit der Toiletten zuständig sind.

 

Bildung

 

Zusammen mit dem schottischen Verein Bookfeeding Project wird in der Grundschule Ecole elementaire Racine Cheikh Sow in Podor eine Bücherei gebaut, die mit französischen Büchern und Computern ausgestattet wird.

Ziel der Bücherei ist es, Zugang zu Wissen zu schaffen und dadurch besonders Mädchen aus einkommensschwachen Familien zu unterstützen.

Die Bücherei wird in Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft in Podor gebaut, die nach Abschluss des Projekts dafür verantwortlich ist und Mitglied des weltweiten Bookfeeding Project Netzwerks wird.

Wie Sie uns konkret unterstützen können:

 
  • Spenden medizinischer Produkte jeder Art sowie Unterstützung bei der Verschiffung nach Dakar
  • Schulungen für Gesundheitslotsen
  • Fachwissen und/oder Netzwerke
  • Teil des Projekts werden
  • Buchsammlungen französischer Bücher

In Zusammenarbeit mit