Die Frankfurter Rundschau hat unsere Geschäftsführerin Dr. Mariame Racine Sow in den Vereinsräumen in der Wilhelm-Hauff-Straße besucht. Entstanden ist ein Porträt über die Beratung zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM), über den regelmäßigen Austausch der senegalesischen Diaspora in Frankfurt – und über die Frage, warum aus einem Gespräch über Haarpflege schnell eines über Identität und Herkunft wird.
„Die Frankfurter Stimme der Stimmlosen“ – so beschreibt sich Mariame Sow im Artikel selbst. Der Text folgt ihr durch einen gewöhnlichen Nachmittag im Verein: Frauen kommen zusammen, es wird auf Französisch und Wolof gesprochen, es gibt Bouye-Saft aus der Frucht des Baobab-Baums, und aus dem Austausch wird eine politische Diskussion. Mittendrin klingelt das Telefon – eine Sozialarbeiterin des Markus-Krankenhauses bittet um Unterstützung in einem FGM-Fall.

Worum es in dem Beitrag geht
- Beratung bei FGM: Betroffene finden bei uns zunächst einen geschützten Raum zum Sprechen. Wo ein Gespräch nicht ausreicht, vermitteln wir weiter – etwa in eine Therapie. Ein eigenes Angebot richtet sich an Männer.
- Community-Arbeit: Der regelmäßige Austausch der Frauen aus der senegalesischen Diaspora – über Integration, Erziehung, Politik und Alltagsfragen.
- Politisches Engagement: Mariame Sow ist für die SPD zur Kommunalwahl angetreten und wurde in den Frankfurter Ausländerbeirat gewählt.
- Biografie: 1989 kam sie aus dem Senegal nach Deutschland – und über den Kulturschock, der dem Bild vom „Paradies Europa“ folgte.
Der Artikel ist Teil einer Serie der Frankfurter Rundschau, in der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fortbildungsprogramms Buch- und Medienpraxis an der Goethe-Universität ihre Texte veröffentlichen. Geschrieben hat ihn Leo Stotz.
„Wenn du selbst keine Politik machst, macht sie dich.“
Den vollständigen Artikel lesen Sie bei der Frankfurter Rundschau:
Mariame Sow berät zu FGM und sitzt im Ausländerbeirat Frankfurt →
Frankfurter Rundschau, Text: Leo Stotz
Sie suchen Beratung oder möchten mit uns über das Thema sprechen? Wir sind vertraulich erreichbar – auf Deutsch, Französisch, Englisch oder Wolof. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Weitere Berichte über unsere Arbeit finden Sie unter Veröffentlichungen.
Fotos: Leo Stotz / Frankfurter Rundschau. Verwendung mit freundlicher Genehmigung.
