Forward for Women e.V. setzt sich aktiv gegen ritualisierte Gewalt ein – insbesondere gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM). Wir klären auf, beraten, schulen und bauen Strukturen auf: in Frankfurt am Main und im Norden Senegals.
1998
gegründet in Frankfurt
Podor
Projektregion im Senegal
Stadt Frankfurt
institutionelle Förderung
gemeinnützig
als e.V. anerkannt
YouTube · Forward for Women e.V.
IM VIDEO
„Warum es diesen Verein gibt“
Unsere Geschäftsführerin Dr. Mariame Racine Sow erzählt, wie Forward for Women e.V. entstanden ist, wofür der Verein steht und wie die Arbeit in Frankfurt und in Podor zusammenhängt.
UNSER AUFTRAG
Zweck und Aufgabe unseres Vereins
Forward for Women e.V. – Aktion gegen ritualisierte Gewalt (ehemals Forward-Germany) wurde im Jahr 1998 gegründet.
01
DER ANFANG
Aufklärung und Prävention in Deutschland
Unsere Arbeit begann mit dem Schwerpunkt auf Aufklärungs- und Präventionsarbeit in Bezug auf FGM in Deutschland. Ziel war und ist es, sowohl die Mehrheitsgesellschaft zu sensibilisieren als auch innerhalb der Communities nachhaltig präventiv zu wirken.
02
INTERNATIONAL
Von Ostafrika in den Norden Senegals
International war Forward for Women e.V. in Projekten in Somalia, Burkina Faso und Mali aktiv. Heute liegt der internationale Fokus auf dem Norden Senegals, insbesondere in der Region Podor, wo wir eng mit den lokalen Partner*innen von Maa Feew zusammenarbeiten.
03
HEUTE IN DEUTSCHLAND
Männer als Multiplikatoren gewinnen
In Deutschland konzentriert sich unsere Arbeit zunehmend auf Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit Männern aus den betroffenen Communities. Diese werden als Multiplikatoren geschult und in ihrer Rolle gestärkt, um Veränderungsprozesse in ihren Gemeinschaften anzustoßen und zu begleiten.
Die Arbeit gegen genitale Verstümmelung ist eine verpflichtende, antirassistische Grundhaltung.
ARBEITSFELDER
Wir engagieren uns in folgenden Bereichen
Von der Einzelberatung bis zur Forschung: Unsere Satzung nennt zwölf Felder, in denen wir tätig sind.
Aufklärung & Bekämpfung
Aufklärung über und Bekämpfung von genitaler Verstümmelung (FGM) weltweit sowie in Deutschland
Institutionen aufbauen
Aufbau adäquater Institutionen medizinischer und psychosozialer Betreuung
Netzwerke & Verständigung
Aufbau von Netzwerken sowie interkulturelle Verständigung angesichts von FGM
Beistand & Projekte
Gruppen und Einzelpersonen auf Anfrage hin Beistand leisten sowie Projekte initiieren
Schulungen von Personal
Fortbildung von Fachkräften in Gesundheit, Bildung und sozialer Arbeit
Projektentwicklung
Konzeption und Steuerung von Projekten in Deutschland und im Senegal
Medizinische Unterstützung
Vermittlung und Begleitung bei medizinischer Versorgung
Kommunale Dienste
Etablierung von kommunalen Diensten für Betroffene
Qualifizierung von Fachleuten
Qualifizierung von Multiplikator*innen und Fachpersonal
Initiierung von Forschung
Anstoß und Begleitung wissenschaftlicher Arbeiten zum Thema FGM
Veröffentlichung
Veröffentlichung der Ergebnisse von Forschungsarbeiten
Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit zum Thema FGM in Presse, Funk und Fernsehen
MENSCHEN
Wer hinter Forward for Women steht
Zwei Frauen, die den Verein seit Jahren prägen – erreichbar, mehrsprachig und mit einem Netzwerk in Deutschland und Westafrika.
Kultursensibel, partizipativ und nachhaltig – gemeinsam mit Förderern und Partnern in Frankfurt und im Senegal.
Stadt Frankfurt am Main
Forward for Women e.V. erhält eine institutionelle Förderung durch die Stadt Frankfurt am Main.
Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
In Kooperation mit dem ASB begleiten wir in Flüchtlingsunterkünften Frauen- und Männergruppen durch Gruppenangebote sowie Einzelberatung.
Maa Feew, Podor
Im Norden Senegals arbeiten wir eng mit den lokalen Partner*innen von Maa Feew zusammen – von der Beratungsstelle bis zur Schule.
Gefördert und unterstützt von
Ritualisierte Gewalt beenden – durch Aufklärung und Empowerment.
Unser Ziel ist der Aufbau vertrauensvoller Strukturen. Dafür brauchen wir Menschen, die mitgehen – als Fördermitglied, mit einer Spende oder als Kooperationspartner.