Die Schule in Podor ist fertig.
Aus einer Baustelle sind Räume geworden, in denen gelernt wird.
Was als Instandsetzung eines maroden Gebäudes begann, ist abgeschlossen: Wände, Böden, Fenster und Türen sind hergerichtet, die Räume hell und sicher. Seit der Übergabe wird darin gearbeitet – unter anderem in den Schulungen der Badianu Gokh, der Gesundheitsbotschafterinnen von Podor.
Ohne die vielen Beteiligten gäbe es diese Räume nicht.
Getragen hat dieses Projekt niemand allein. Möglich gemacht hat die Renovierung die Förderung durch „Ein Herz für Kinder“. Handwerker aus Podor haben gebaut. Die Schulleitung, die Elternschaft und unsere Partnerorganisation Maa Feew haben die Arbeiten vor Ort begleitet und dafür gesorgt, dass aus Plänen ein fertiges Gebäude wurde. Wir danken allen, die Zeit, Arbeitskraft, Fachwissen oder Geld gegeben haben.
Ein Raum verändert, was möglich ist.
Wer den alten Zustand kannte, sieht den Unterschied sofort. Vorher fiel Unterricht aus, wenn es regnete. Heute sind die Räume trocken, hell und abschließbar – und sie werden genutzt, sobald jemand sie braucht.
Am deutlichsten zeigt sich das in den Schulungen der Badianu Gokh. Die Gesundheitsbotschafterinnen von Podor kommen hier zusammen, um zu lernen und ihr Wissen weiterzugeben: über Frauengesundheit, über die Folgen von Genitalverstümmelung, über das, was Mädchen und Frauen zusteht. Viele von ihnen sitzen zum ersten Mal in einem Raum, der eigens für sie hergerichtet wurde. Die Freude darüber ist auf jedem dieser Bilder zu sehen.
Die nächste Baustelle wartet schon.
In Podor entsteht gerade die Beratungsstelle Naforé. Auch sie lebt davon, dass viele mit anpacken.
